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Achtung Betrüger!!

Falscher Enkel prellt alte Frau Westfälische Rundschau vom 26.10.2004 Kreuztal. Um einen hohen Geldbetrag betrogen worden ist eine 88-jährige Frau aus Kreuztal. Sie wurde Opfer eines falschen "Enkels".
Um die 20 Mal hatte der Mann am Mittwoch seine "Oma" angerufen, von einem Autounfall berichtet und um 15 000 € gebeten, damit er die Reparatur bezahlen könne. Die ältere Frau begab sich aufgrund der ihr beharrlich geschilderten Notlage zur Sparkasse und holte dort einen größeren Bargeldbetrag ab - ob es sich um die gesamten geforderten 15 000 € handelt, ist noch nicht klar. Der "Enkel" schickte gegen 16 Uhr eine "Bekannte" vorbei, die das Geld in Empfang nahm. Nachdem der Mann dann das Geld erhalten hatte, rief er noch ein letztes Mal bei seiner "Oma" an, dankte und bat, der Verwandtschaft zwei Tage lang nichts von dem Vorfall zu erzählen. In zwei Tagen werde er ihr das Geld nämlich zurückbezahlt haben. Die "Bekannte" ist etwa 30 Jahre alt, 1,50 bis 1,60 Meter groß und etwas korpulent. Sie hat schulterlange, blond gefärbte Haare mit erkennbarem schwarzen Haaransatz, trug einen Jeansrock und verfügt über eine Lücke im Sichtbereich der oberen Schneidezähne. Die Kripo fragt, wer die Frau am Mittwoch, 20. Oktober, in Buschhütten im Bereich der Charlottenstraße, Parkstraße und Siegener Straße oder der Sparkassenfiliale Buschhütten gesehen hat. Möglicherweise wurde die Frau auch von Mittätern gegen 16 Uhr mit einem Fahrzeug in den Bereich Charlottenstraße/Parkstraße/Siegener Straße gefahren. Womöglich hat in dem Fahrzeug ein Mann öfters mit einem Handy telefoniert. Hinweise nimmt das Kriminalkommissariat 21 entgegen: Tel: 7099-4200 oder 7099-4224. Die Polizei rät in diesem Zusammenhang, am Telefon vorsichtig zu sein, sich die Telefonnummer des Anrufers geben zu lassen und sich durch Kontrollanrufe zu vergewissern, mit wem man gerade gesprochen hat. Geldgeschäfte, die Angehörige betreffen, sollten auch im Kreis der Angehörigen besprochen werden. Niemals sollte ein Geldbetrag einer unbekannten Person übergeben werden, und im Zweifelsfall sollte die Polizei über Notruf 110 verständigt werden: "Rufen Sie lieber einmal zu viel als zu wenig an", heißt es in der Pressemitteilung der Kreispolizeibehörde.

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